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Ausgangslage

Vor allem demodierte und ältere Liegenschaften sind ungenügend isoliert und weisen Wärmebrücken und Wärmeverluststellen auf. Im Kanton Zug gibt es insgesamt 16‘188 Wohngebäude (2014), davon sind über 53,6% vor 1980 erbaut (vor über 36 Jahren) (Quelle: Bundesamt für Statistik).

In Anbetracht des Umweltgedankens und der zunehmenden Sensibilisierung der Bewohner ist eine kontinuerliche Nachfragezunahme nach Infrarotbildern (Thermografiebildern) zu verzeichnen. Diese zeigen Schwachstellen an Gebäuden auf, woraus Empfehlungen für deren Behebungen aufgezeigt werden können. Als Kompetenzzentrum für Immobilien im Kanton Zug und der Region bieten wir Ihnen diesen Service für 6 Infrarotbilder kostengünstig an. Bestellen Sie diese noch heute.

Wie funktionieren Infrarotbilder?

Die unterschiedlichen Wärmedifferenzen einer Oberfläche können mittels einer Wärmebildkamera aufgenommen und mit einer Software farblich dargestellt werden, wobei jede Temperatur farblich anders dargestellt wird. Je kälter die Oberfläche, desto bläulicher die Farben und je wärmer, desto rötlicher.

warmkalt
Farben rot = warm und blau = kalt

Jedes Objekt strahlt Wärme ab. Besonders von November bis März, also während der Heizperiode, sind die Temparaturen ideal. Am idealsten sind die Bedingungen, wenn die Aussentemperatur kälter als +5° Grad sind. Gegen den Frühling sind Aufnahmen dann nur noch am Morgen möglich, da die Sonne tagsüber womöglich die Fassade aufwärmt. Wichtig ist, dass der Unterschied zwischen der Innen- und Aussentemperatur genügend gross ist. Ausserdem muss das Haus gleichmässig auf eine Normaltemperatur von 20° Grad beheizt und frei von Storen und Fensterläden oder anderen störenden Faktoren sein.

Weshalb Infrarotbilder äusserst nützlich sind:

Sie beabsichtigen eine Sanierung?
Bevor Sie in kostspielige Renovationen (Fenster, Fassaden, etc.) investieren, lohnt sich zuerst die Eruierung allfälliger Schwachstellen. Gegebenenfalls können Sie mit neuen Fenstergummis oder einer Neueinstellung der Fenster einen 5stelligen Betrag sparen? Lassen Sie sich beraten.

Sie wollen Gewissheit?
Vielleicht wollen Sie eine Immobilie kaufen und möchten im Vorfeld wissen, ob diese aussreichend isoliert ist oder Wärmebrücken aufweist? Die Wärmebilder können Ihnen einen Nachweis über die wämretechnische Qualität des Hauses bieten.

Sie wollen Energie und damit Geld sparen?
Minimieren Sie Ihre Heizkosten längerfristig, indem Sie die Schwachstellen kennen und beheben. Damit tun Sie nicht nur Ihrem Geldbeutel etwas zuliebe, sondern auch der Umwelt und Ihrem Gewissen.

Wie wir vorgehen

Wir planen sinnvolle Einsätze nach Gemeinden. Sobald wir in Ihrer Nähe sind, informieren wir Sie mindestens eine Woche vor der Aufnahme. Idealerweise informieren Sie auch gleich Ihre Nachbarn, um unnötige Polizeieinsätze zu vermeiden, wenn wir auf Ihrem Grundstück herum spazieren. Als Eigentümer oder Mieter müssen Sie am Aufnahmetag nicht anwesend sein. Sie müssen lediglich sicherstellen, dass die Immobilie gleichmässig (Normaltemperatur von 20° Grad) beheizt und frei von Storen und Jalouisen ist.

Nach spätestens 10 Tagen erhalten Sie von uns die 6 bestellten Infrarotbilder mit einen ausgewerteten Grobbericht mit Handlungsempfehlungen. Für weitere Fragen und Beratungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Selbstverständlich können wir Ihnen dann auch die richtigen Spezialisten empfehlen.

Auf Anfrage machen wir Ihnen weitere spezifische Infrarotbilder von Innen und Aussen. Z.B. Haustüre, Fenster, Dach, Giebel, Estrich, Heizleitungen, etc.)

 

Achtung vor falschen Interpretationen

  • Die Nachfrage nach Infrarotbildern bringt unseriöse Anbieter auf den Markt. Es ist daher Achtung geboten. Denn es gibt einige wichtige Faktoren zu beachten, die zu komplett falschen Interpretationen führen können, wie folgende Beispiele zeigen:Spiegelungen von Fenstern können falsche Messresultate hervorbringen. Fensterrahmen, die sehr hell erscheinen, sind nicht unbedingt undichte Fenster. Eine Spiegelung wird i.d.R. als hell und somit falsch dargestellt.
  • Die Farbeinstellungen sind entscheidend. Je nach Softwareumrechnung der Daten in Farbpunkte kann sogar ein neues Fenster von bester Qualität rote Ränder aufweisen und fälschlicherweise negativ bewertet werden.
  • Die Liegenschaft weisst im Gegensatz zur Aussentemperatur zu wenig grosse Wärmedifferenzen auf, was zu komplett falschen Annahmen führen kann.
  • Eine glänzende Fläche spiegelt mehr Wärme, als eine matt schwarze Fläche.
  • Massgebend sind zudem die Witterungsbedingungen zum Zeitpunkt der Aufnahme. Deutlich wird dies, wenn am Vortag die Sonne die Fassade aufgewärmt. Aber auch ein Himmel, der sternenklar ist, kann infolge stärkeren Abstrahlungen das Bild stark verfälschen.
  • Entscheidend ist die richtige Interpretation der Bilder. Ein Nicht-Experte kann wohl Bilder aufnehmen, diese jedoch nicht zwingend richtig bewerten. Hüten Sie sich vor allfälligen teuren Fehlschlüssen.